Kommentare zu diesem Buch

 

"Löwer wurde zum Chronist menschlicher Tragödien. So beschrieb er die Verzweiflung einer Frau, die der Schlaf während der Fahrt übermannt und die beim Erwachen ihr Baby nicht mehr auf dem Arm hielt. Er teilte mit den Illegalen nicht nur sein Essen, sondern auch die Angst. Die Angst, vor Müdigkeit unter den Zug zu fallen. Die Angst vor Militärkontrollen. Die Angst vor Banditen, die sich unter die Reisenden mischen oder die Züge stoppen und überfallen."

Stuttgarter Zeitung

 

"Ein Buch, das, ausgestattet mit 86 Fotos, sehr nachdenklich macht, das man nicht einfach zur Seite legen kann, sofern man ein Herz hat für die, die unverschuldet in Lebenslagen aufwachsen, von denen wir von kaum Vorstellungen machen können, die uns im Gewissen treffen und unausgesprochen bitten, die am Rande, die im Abseits stehen, nicht zu vergessen."

Deutsche Lehrer im Ausland

 

"Bei Löwers Ausflug in dieses Elend bleibt doch die Distanz des privilegierten Beobachters spürbar. Für den Leser stellt sich die Frage nach dem Erkenntnisgewinn. Ein Stoff, ausreichend für eine journalistische Reportage oder ein punktuelles Streiflicht auf ein globales Problem, erweist sich zwischen zwei Buchdeckeln als eher mager."

ekz-Informationsdienst

 

"Auch wenn der 1948 geborene Autor manchmal Not und Elend sowie absurde Erlebnisse durchaus eindringlicher hätte schildern können, bekommt der Leser einen Eindruck, um was für ein Massenproblem es sich handelt."

Preußische Allgemeine Zeitung

 

"Mit seinem eindringlichen Bericht zeigt Löwer, dass hinter jedem Flüchtling ein Schicksal steckt, das es wert ist, der Anonymität der auf Zahlen setzenden Nachrichtensendungen entrissen zu werden."

Die Welt