Kommentare zu diesem Buch

 

In seinen Reiseberichten erweist sich Löwer als präziser, mutiger und äußerst skeptischer Beobachter der Realität im heutigen, post-Mandelaschen Südafrika. Ganz gleich, worüber er schreibt, ob über die Vergabe von öffentlichen Bauaufträgen – also über Korruption –, über die Berechnung von so genannten BEE-Punkten – einem Bewertungssystem, das Firmen eine Art Gütesiegel für die besonders engagierte Förderung schwarzer Mitarbeiter ausstellt –, oder über weiße Farmer, die in dem beschaulichen Städtchen Magaliesburg an Schießübungen mit scharfer Parabellum- oder Kaliber-38-Spezial-Munition teilnehmen – stets bleibt Löwer bei dem, was er gesehen, gehört und erzählt bekommen hat."

Deutschland Radio, "Lesart – das Politische Buchmagazin"

 

"Was ist aus Nelson Mandels Vision für Südafrika geworden? Wie steht es um die Brüderlichkeit zwischen Schwarz und Weiß, mit der neuen Gerechtigkeit? Der langjährige "Stern"- und "National Geographic"-Reporter ist 18 000 Kilometer durch Südafrika gereist und kommt mit beklemmenden Geschichten zurück."

Bücherpick Zürich

 

"Neugierung und mutig sucht der Autor nach einfachen Leuten, um ihren Alltag kennenzulernen... Die Menschen zeigen ihr weinendes, aber auch ihr lachendes Gesicht. Beklemmende Geschichten wechseln mit hoffnungsvollen, wenn Menschen gemeinsam etwas bewegen."

Ostthüringer Zeitung

 

"Hans-Joachim Löwer hat sich auf den Weg gemacht, um die Lebenswirklichkeit Südafrikas zu suchen – fernab der Touristenstrände, Wildtier-Safaris inszenierter Medienrealität."

Rhön- und Saalepost

 

"Interessanter als das Lamento über Mord- und Totschlag in Johannesburg, vom Autor auf Basis von Zeitungsberichten aufbereitet, sind seine Reportagen über das wahre Erbe Mandelas. Über eine schwarze Hühnerzüchterin zum Beispiel, die endlich ihren Traum verwirklicht, zehn Hektar Farmland erwirbt und somit ein Recht wahrnimmt, das ihr während der Apartheid versagt war. Sie gehört zu den erfolgreichen Erben Mandelas, genauso wie die unzähligen Gemeinde- und Sozialarbeiter, Betreuer von Aidswaisen, engagierten Lehrer. Sie halten den Traum vom Regenbogenland wach."

Rheinischer Merkur

 

"Südafrika lässt sich nicht zwischen zwei Buchdeckel pressen, das ist dem Autor durchaus bewusst. Stattdessen sucht er Antworten auf die Fragen, was denn geworden ist aus den Visionen und Träuzmen, die der epochale Machtwechsel 1994 mit sich brachte. Er findet sie abseits touristischer Höhepunkte und politischer Versprechungen."

Saarländischer Rundfunk, "SR2 Bücherlese"