Die Inka

 

 

Peru

Koka ist für die

Nachfahren der

Inka eine Pflanze

mit überirdischen

Kräften. Magier 

lesen aus den

Blättern Ereignisse

heraus – je

nachdem, wie sie

aus der Hand

zu Boden fallen.

 

 

 

Peru

Eine Frau bringt

Lucio Carbajal den

Urin ihres Mannes.

Der Heiler in

Ollantaytambo 

hält sie ins

Sonnenlicht –

dann stellt er

seine Diagnose.

 

 

Peru

Von den Inka gebaute Wege

durch die Anden werden noch

heute benutzt.

Sie überwinden

Höhen bis zu

5000 Meter. An

steilen Stellen

wurden Steinstufen

errichtet.

Peru

Manuel Tito Quispe

aus Choquecancha

ist 103 Jahre alt.

Er sagt, die Inka

hätten bei der

Flucht vor den

Spaniern einen

Großteil ihrer

Schätze in die

geheimnisvolle

Stadt Paititi

gebracht.

 

 

 

Peru

Machu Picchu,

die geheimnisvolle Ruinenstadt, liegt auf einem Berg-

sattel 500 Meter über dem Tal

des Urubamba.

Die Anlage hat

216 Gebäude: Paläste, Tempel, Wohnstätten und Wachposten.

 

 

 

 

 

Peru

"Tag der Toten"

auf dem Friedhof

von Pomacanchi.

Eine Witwe trauert

um ihren verstor-

benen Mann. An

den Gräbern

werden Gaben

ausgebreitet.

 

 

 

Bolivien

Die Silberstadt Potosí liegt auf 4100 Meter Höhe – sie ist eine der höchstgelegenen Städte der Welt. Außer im Bergbau gibt es hier nur wenig Arbeit.

 

 

Bolivien

Geräteschuppen

und Wohnhütten

am Hang über

der einstigen

Silberstadt Potosí.

Die mineros

hassen den Berg.

Aber sie haben

keine andere

Chance, sich und

ihre Familien zu

ernähren.

 

Bolivien

Mit einem Hammer

zerkleinert diese

Frau Steine auf

Abraumhalden aus

der Kolonialzeit.

Durch moderne

Scheideverfahren

lassen sich heute 

noch kleinste

Silbermengen

herausziehen.

 

 

 

Peru

Tupac Amaru 

als Schleuder

schwingender

Freiheitskämpfer

gegen die Spanier.

Er führte 1780 

den letzten 

Aufstand mit

dem Ziel, das

alte Inka-Reich

neu zu errichten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Peru

Horror als Abschreckung:

Nach der Niederschlagung der Rebellion wurden die Köpfe von hingerichteten Kämpfern auf Pfähle

gesteckt und öffentlich

zur Schau gestellt.

 

 

 

 

 

Peru

Tupac Amaru

gilt noch heute

als Nationalheld.

Eine Büste

von ihm steht

auf dem

Dorfplatz von

Sangarará.

 

 

 

Alle Fotos: Holger Vogt